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Sonderpädagogische Bildungsangebote

Feststellung - Ablauf - (PDF, 289 KB)

Die Erziehungsberechtigten können für ihr Kind über die von ihm besuchte Schule die Prüfung des Anspruchs auf ein sonderpädagogischen Bildungsangebot (Einleitung des Verfahrens) bei der Schulaufsichtsbehörde beantragen. Die Schule erstellt zu dem Antrag einen pädagogischen Bericht.

Liegen der allgemeinen Schule konkrete Hinweise bzgl. eines Anspruchs auf ein sonderpädagogisches Bildungsangebot vor, wird von den Erziehungsberechtigten kein Antrag auf Einleitung des Verfahrens gestellt, sondern ist der Antrag von der allgemeinen Schule bei der Schulaufsichtsbehörde zu stellen. Die Erziehungsberechtigten sollen vorher einbezogen werden.

In beiden Fällen stellt die Schulaufsichtsbehörde auf der Grundlage der Ergebnisse der sonderpädagogischen Diagnostik fest, ob ein Anspruch auf ein sonderpädagogischen Bildungsangebot besteht, und legt den Förderschwerpunkt (§ 15 Absatz 1 Satz 4 SchG) fest.

Im Anschluss wird gemeinsam mit den Erziehungsberechtigten beraten, an welcher Schule der Bildungsanspruch eingelöst wird.

Formulare:

 Antrag auf Feststellung Erziehungsberechtigte-Kind vor der Schule (Word, 130 KB)

 Antrag auf Feststellung Erziehungsberechtigte-Schulkind (Word, 135 KB)

Antrag auf Feststellung - allgemeine Schule - (Word, 157 KB)



Wenn bei einem Kind ein Anspruch auf ein sonderpädagogisches Bildungsangebot festgestellt wird, kann dieser Anspruch in einem sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungzentrum oder in einer allgemeinen Schule eingelöst werden.

Bei der Entscheidung des geeigneten Lernortes gilt es, folgende Fragen/ Aspekte abzuwägen:

Wo und wie kann mein Kind erfolgreich lernen?

  • Welche Unterstützung braucht mein Kind?
  • In welcher Schule kann mein Kind sich wohlfühlen?
  • Wo und wie kann mein Kind erfolgreich lernen?


Sonderpädagogische Bildungs- und Beratungszentren ermöglichen ...

Gemeinsames Lernen (Inklusion) an allgemeinen Schulen bietet ...
... ein hohes Maß an individueller Lern- und Entwicklungsbegleitung ... sonderpädagogische Unterstützung in der allgemeinen Schule
... kleine Lerngruppen ... kooperatives Miteinander von Kindern mit und ohne Anspruch auf ein sonderpädagogisches Angebot
... die Vorbereitung auf eine selbstständige Lebensführung ... möglichst wohnortnahe Gruppenlösungen
... räumliche und materielle Ausstattung in besonderem Maße an den Bedürfnissen der Schüler/innen orientiert ... Unterricht in einem Lernumfeld, der allen Kindern gerecht werden kann


Eine frühe Antragstellung ermöglicht einen längeren Zeitraum für die Beratung und Entscheidungsfindung.



Inklusive Bildungsangebote

Inklusion ist die umfassende Teilhabe von Menschen mit Behinderung in allen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens.

Im Bereich der Schulen bedeutet Inklusion gemeinsames Unterrichten von Kindern mit und ohne Behinderung in einer Klasse. Dabei wird jedes Kind in inklusiven Bildungsangeboten nach seinen Möglichkeiten zielgleich oder zieldifferent gefördert.

Am Staatlichen Schulamt Böblingen erhalten Sie durch die Mitarbeiterinnen der Begleitstelle Inklusion Auskünfte und Unterstützung in Anliegen zu inklusiver Bildung.

Ansprechpartnerinnen der Begleitstelle Inklusion am Staatlichen Schulamt Böblingen

Böhm, Karin Lehrerin Friedrich-Schiller-Schule Renningen
Herwig, Elke Sonderschullehrerin Martinschule Sindelfingen
Steinfeld-Stober, Renate Rektorin Friedrich-Silcher-Grundschule Böblingen

Schlemper-Schick, Katharina  

Lehrerin Friedrich-Schiller-Schule Renningen

Schmid, Franziska

Sonderschullehrerin Heinrich-Harpprecht-Schule Holzgerlingen

Anwesenheit: Dienstag und Donnerstag ganztägig, Mittwoch nachmittags

inklusion@ssa-bb.kv.bwl.de

07031/20595-37

Formular:

Antrag auf inklusive Beschulung (Word, 109 KB)

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