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Ganztagsschule in Baden-Wüttemberg

Baden-Württemberg stellt an den Ganztagsschulen ein qualitativ hochwertiges Angebot bereit, das den Kindern und Jugendlichen ein erfolgreiches Lernen ermöglicht und zugleich den unterschiedlichen Lebenskonzepten gerecht wird. Ganztägige Bildungsangebote ermöglichen ein vielseitiges Lernen, regelmäßige Begleitung und Förderung sowie umfassende Betreuung.

Ganztagsschulen bieten Zeit und Raum für Vertiefung, sie ermöglichen Kontakte auch zu außerschulischen Partnern und haben mehr Möglichkeiten, die Schule in den Sozialraum hinein zu öffnen. Sie tragen dazu bei, herkunftsbedingte Benachteiligungen im Schulsystem zu überwinden und verbessern die Vereinbarkeit von Familie und Beruf.

Neben den Ganztagsschulen gibt es flexible und modulare Betreuungsangebote, die durch das Land bezuschusst werden. Die organisatorische und inhaltliche Verantwortung für die Betreuungsangebote liegen beim Schulträger.

Der Ausbau der bestehenden Ganztagsangebote hat in Baden-Württemberg einen hohen Stellenwert. Die Weiterentwicklung ist als wesentlicher Auftrag in der Koalitionsvereinbarung der Landesregierung festgehalten. Der Fokus liegt dabei auf den bestehenden Ganztagskonzepten, der Ganztagsschule in der Sekundarstufe I - unter Berücksichtigung der Erfordernisse der einzelnen Schularten -, der Vereinheitlichung und Vereinfachung von Abläufen sowie der Neuordnung der Betreuungsförderung.

Die Ganztagsschule in Baden-Württemberg


Schülermentorenprogramme

Ziele der Ausbildung

Neben den fachlichen Zielen der unterschiedlichen Programme fördert die Tätigkeit als Mentor überfachliche Kompetenzen. Verantwortung tragen, vor einer Gruppe sprechen oder etwas zu organisieren – solche Situationen kennen Mentorinnen und Mentoren nicht nur aus der Theorie und vom Hörensagen, sondern sie sammeln konkrete Erfahrungen auf diesem Gebiet. Das Bewältigen einer solchen Situation erleben die Jugendlichen als persönliche Leistung jenseits von Schulnoten, Toren oder Punkten. „Ich bin selbstbewusster geworden und traue mir mehr zu“, ist eine häufige Antwort auf die Frage nach dem persönlichen Gewinn der Mentorentätigkeit.

Mit den Schülermentorenausbildungen wurde eine institutionalisierte Grundlage geschaffen. Neben den verschiedenen Ebenen der Schulverwaltung tragen dazu eine mittlerweile imposante Zahl außerschulischer Partner bei, die sich auf unterschiedliche Art und Weise einbringen. Dass Bildung nicht nur Sache der Schule ist, dieses Bewusstsein kommt hier deutlich zum Ausdruck.

Schülermentorenausbildungen gibt es in den Bereichen: Sport, Musik, Soziale Verantwortung, Verkehrs- und Mobilitätserziehung, Umweltschutz, Technik, Medien, Kulturelle Jugendbildung, Politische Bildung.

Schülermentorenprogramme


Schülermentor*innen für kulturelle Jugendbildung

KulturStarter sind Schülermentor*innen für kulturelle Jugendbildung, haben kreative Ideen und stellen an ihrer Schule was auf die Beine. Wer sich für Kultur interessiert und Kulturstarter werden möchte, bekommt von der Landesvereinigung Kulturelle Jugendbildung (LKJ) Baden-Württemberg die passende Ausbildung und Unterstützung.

In einer viertägigen Qualifizierung erwerben die Jugendlichen grundlegende Kenntnisse über Kunst und Kultur und setzen sich damit aktiv auseinander. Sie erhalten einen Überblick über die Angebote und Kulturinstitutionen in Baden-Württemberg sowie über die kulturellen Bildungsangebote im Umfeld der Schule. In Workshops können sich die Schüler*innen selbst kreativ ausprobieren, beispielsweise in Streetart, Fotografie, Rap, Percussion oder Theater. 

Fester Bestandteil der Qualifizierung ist die Planung, Organisation und Durchführung eines eigenen kulturellen Projektes an der Schule. Als Mentor*innen gestalten die KulturStarter zukünftig das kulturelle Leben an ihre Schule aktiv mit und sind Ansprechpartner*innen für Kulturinteressierte.

Schülermentor*innen für kulturelle Jugendbildung





 

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